Trinkwasser - Irrtum 6: Pro Tag 1,5 Liter Flüssigkeit sind genug

Trinkwasser – Notsignal Verdauungsbeschwerden


Wassermangel, unbeachteter Durst, zu wenig Trinken –> die Ursache für die meisten unserer heutigen Beschwerden und Krankheiten. Die verbreitetsten Alarmsignale sind Verdauungsbeschwerden. Was Sie wissen sollten und tun können, lesen Sie hier. ↓

Wie im vorherigen Artikel erwähnt, teile ich voll und ganz die Überzeugung und Meinung von Dr. med. F. Batmanghelidj. In seinen Veröffentlichungen und Studien hat er nachgewiesen, dass zu wenig Trinken zu Dehydration führt und als Folge der Dehydration ein sehr hoher Anteil von Krankheiten das Ergebnis ist.

Am Beispiel von Verdauungsbeschwerden möchte ich die Tragweite der leider oft unbeachteten Dehydration aufzeigen. Da ich kein Mediziner bin, stütze ich die Ausführungen auf das was Dr. med. F. Batmanghelidj fachkundig vermittelt. Die Quellenangabe finden Sie am Ende des Artikels.

Dehydration -> Krankheit

Verdauungsbeschwerden sind eines der wichtigsten Notrufe des Körpers. Sie weisen auf Austrocknung hin — sie sind ein Durstsignal. Es gibt sie sowohl bei jüngeren wie bei älteren Menschen. Eine chronische und allmählich immer stärkere Dehydration ist die Wurzel fast aller heute auftretenden größeren Krankheiten.

Nach Aussagen von Professor Howard Spiro von der Yale Universität ist bekannt, dass zwölf Prozent der Patienten mit Dyspepsien (Verdauungsstörungen) nach sechs Jahren Geschwüre am Zwölffingerdarm entwickeln, bei 30 Prozent zeigen sie sich nach zehn Jahren und hei 40 Prozent nach 27 Jahren. Fazit: Bereits die Verdauungsbeschwerden müssen sehr ernstgenommen werden!

Magenschleimhautentzündungen als Folge von Wassermangel

Dr. Batmanghelidj berichtet von einem jungen Mann, zu dem er gerufen worden war. Dieser hatte solche Schmerzen, dass er nicht mehr voll bei Bewusstsein war. Nachdem er ihn schütteln musste, erhielt er die stöhnende Antwort: „Mein Geschwür bringt mich um.“ Außerdem erfuhr er welche Medikamente der Mann bereits erfolglos genommen hatte. Zitat: „Aufgrund meiner ausgedehnten Erfahrungen mit den schmerzstillenden Eigenschaften von Wasser bei Magenbeschwerden, gab ich diesem Mann zwei volle Gläser Wasser —einen halben Liter. … Ich musste zwischendurch weggehen und als ich etwa fünfzehn Minuten später wiederkam, hatten seine Schmerzen etwas nachgelassen und er hatte zu stöhnen aufgehört. Ich gab ihm noch ein volles Glas Wasser — einen Viertelliter. Nach einigen Minuten waren seine Schmerzen völlig verschwunden und er nahm wieder Notiz von seiner Umgebung. … Zehn Stunden lang hatte dieser Mann Schmerzen gehabt und die stärksten und modernsten Medikamente zur Behandlung seiner Magengeschwüre hatten keine Erleichterung gebracht. Jetzt aber hatten drei Glas Wasser die Schmerzen in etwa zwanzig Minuten ganz offensichtlich beseitigt.“

Wasser hilft – Wie ist dies möglich?

Nun wie oben erwähnt sind solche Beschwerden Durstsignale. Unser „hochintelligentes“ Wassermanagement sendet uns unmissverständliche Botschaften wenn Wasserknappheit auftritt. Botschaften in Form von Schmerzen. Wir erhalten also die Schmerzbotschaft >>es fehlt Wasser<< von verschiedenen Bereichen unseres Körpers, so auch vom Magen. Ignorieren wir diese oder bekämpfen sie sogar mit Medikamente, trägt unser Gehirn dazu bei, das Signal DURST zu intensivieren. Wird eine bestimmte Schwelle überschritten, wirken keine lokal angewandten Schmerzmittel mehr. Nur durch die Zufuhr von Wasser wird dem Gehirn die richtige Botschaft übermittelt, nämlich seinen Ruf nach Wasser aufzugeben.

Dr. Batmanghelidj erläutert auch warum die Ursache für Geschwüre eher Dehydration als Bakterieninfektionen sind wie z.B. durch Helicobacter. Und er zeigt auf, welchen Teufelskreis Medikamente wie z.B. Histaminblocker in Gang setzen.

Was können Sie tun?

All dies ist nur ein Bruchteil von dem wie wunderbar und präzise unser Wassermanagement arbeitet. Wir sollten dies anerkennen und mit ihm zusammenarbeiten. Weil Wasser eine so sehr wichtige ja lebensnotwendige Bedeutung für uns hat, dürfen wir keinesfalls damit geizen. Also genügend trinken! Für mich liegt ganz klar der Schluss nahe, wenn Wasser ein solches kostbares Lebenselixier ist, dann muss ich auch auf die Qualität desselben achten. Dies wiederum hat bei mir dazu geführt, meine Trinkwasserqualität zu hinterfragen und nicht dem Zufall oder jemandem anderes zu überlassen.

Bitte überlassen auch Sie nicht die Trinkwasserqualität nicht dem Zufall! Entscheiden Sie selbst über die Qualität Ihres Trinkwassers!

Hier noch die Quelle für die medizinischen Ausführungen:
Buch: Wasser die gesunde Lösung – Ein Umlernbuch, Kapitel 2 und 3
Autor: Dr. med. F. Batmanghelidj
Verlag: VAK Verkags GmbH, 18. Auflage 2012

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Beste Grüße aus Berlin

Sauberes Trinkwasser Heinz Kalippke

Heinz Kalippke

Autor und Betreiber bei
“Sauberes-Trinkwasser.com“ und „Wasserfilteranlage.com“

 

Photo von Mr. Addi unter CC BY-SA 2.0 lizenziert