Trinkwasser – Medikamente verbreiten Angst

Trinkwasser – Medikamente verbreiten Angst


Wenn offizielle Aussagen über die Qualität unseres Trinkwassers getroffen werden dann stützen sich diese meist auf die Trink- oder Mineralwasserverordnung.  Erfahren Sie in diesem Artikel – Wer kontrolliert das Wasser nach Medikamentenrückstände?  

Einfach ausgedrückt, legen diese Verordnungen fest ob unser Wasser, welches wir zu uns nehmen, gut oder schlecht ist. Nun könnten wir uns zurücklehnen und sagen: „das sind sicher Fachleute, die mehr Ahnung haben als ich, ich verlass mich auf diese“.

Nur sollten wir eines wissen. Den Fachleuten hat noch keiner gesagt, dass sie auch Medikamente im Wasser suchen und prüfen sollen. Und selbst wenn einige unabhängige Forscher nach solchen suchen, existieren keinerlei Referenzwerte, wieviel und ob überhaupt Medikamente im Wasser unbedenklich sind.

Wie viele Stoffe gibt es im Wasser?

In dem Artikel „Der gefährliche Wirkstoff-Cocktail im Grundwasser“, vom 23.02.2013 in DIE WELT, hieß es, dass in Deutschland jährlich 38.000 Tonnen Arzneimittel verschrieben werden, die letztlich wieder im Grundwasser landen. Stellen Sie sich das vor, das sind 38.000.000 kg!! Pro Person, ob Jung oder Alt fast ein halbes Kilo, nämlich 0,48 kg!!

Und jetzt kommt es:

Von den ca. 3.000 Arzneimittel-Inhaltsstoffen können nur 180 in den Klärwerken analysiert werden. Alle anderen bleiben „unbeachtet“. Die 180 Stoffe werden bzw. können derzeit auch nicht entfernt werden, bestenfalls minimiert. Wie all diese Stoffe in ihren Wechselwirkungen untereinander und wiederum mit anderen Stoffen, auf die sie im Naturkreislauf treffen, reagieren, ist weder abzusehen oder abzuschätzen.

Die Stoffe aus Medikamenten, die kritische Forscher heute mit steigender Tendenz im Trinkwasser finden, sind vor vielen Jahren in den Wasserkreislauf gelangt. Selbst wenn heute schlagartig keinerlei Arzneimittelstoffe mehr in unser Wasser gelängen, dauert es noch Jahrzehnte bis wir diese nicht mehr in unserem Trinkwasser hätten.

Die Schlussfolgerung: Da alle Medikamente mehr oder weniger unsachgemäß entsorgt werden, landen auch alle diese Stoffe im Wasserkreislauf.

Können diese Stoffe wieder aus dem Wasser entfernt werden?

Vereinzelt, wie auch im obigen Artikel zu lesen, beginnen Klärunternehmen, getrieben von Verbänden und Wissenschaftlern, mit aufwendigen Systemen die besonders tückischsten Medikamente aus dem Abwasser zu filtern. Leider gibt es noch kein „Alleskönner-System“.

Sicher werden die Verfahren und Techniken immer besser werden und wir sollten sehr dankbar sein, dass es engagierte Organisationen, Institutionen sowie Wissenschaftler gibt, die sich diese wichtigen Themen auf die Fahne geschrieben haben. Und jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, beispielsweise Altmedikamente, nicht einfach im Müll oder gar in der Toilette zu entsorgen.

Halten wir fest: Nur ein Bruchteil, ganze 6% der Arznei-Inhaltstoffe können überhaupt im Wasser analysiert werden. Und laut Trinkwasser- und Mineralwasserverordnung sind diese gar kein Prüfkriterium. Es wird nicht nach einen einzigen Medikamentenstoff im Trinkwasser oder Mineralwasser gesucht und geprüft. Tatsache ist leider, wie Studien und Untersuchungen zeigen, dass immer mehr dieser Stoffe und Rückstände im TRINK-Wasser auftauchen. An verschiedenen im Wasser lebenden Tierarten wurden bereits krankhafte Veränderungen festgestellt, vor allem an den Fortpflanzungsorganen.

Was können Sie tun?

Für mich steht es deshalb außer frage, ich muss hier für mich selbst etwas tun. Ich habe hier für mich die Verantwortung, die Verantwortung darüber, zu entscheiden was und in welcher Qualität ich meinem Körper zuführe. Und wir reden hier von WASSER, nicht von irgendeinem Luxusartikel, wie vielleicht Champagner oder anderen Getränken, auf die wir nötigenfalls verzichten könnten.

Ihnen eröffnen sich nun mindestens drei Wege:

  • Sie ignorieren diese Fakten, und sagen sich es ging ja bisher gut
  • Sie forschen weiter nach, welche Auswirkungen und Folgen für Sie und Ihre Familie entstehen und werden auf weitere Gefahren stoßen
  • Sie nehmen die Verantwortung für die Qualität Ihreres Trinkwassers selbst in die Hand

Wie wäre es für Sie, wenn Sie sich keine Sorgen darüber machen müssten, welche der vielen Medikamentenstoffe in Ihrem Trinkwasser sind? Welche Auswirkungen hätte es wohl auf Ihr Wohlbefinden wenn Sie immer und zu jeder Zeit frisches Wasser, frei von  jeglichen Medikamenten genießen könnten?

In weiteren Beiträgen erfahren Sie warum Wasser so wichtig für Sie ist, welche gravierende Auswirkungen es auf Ihre Gesundheit hat und warum Sie reines, sauberes Wasser verdienen.

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Beste Grüße aus Berlin

Sauberes Trinkwasser Heinz Kalippke

Heinz Kalippke

Autor und Betreiber bei
“Sauberes-Trinkwasser.com“ und „Wasserfilteranlage.com“

 

Foto: © Creative Commons CC0 
Quelle: www.pixabay.com

 

 

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