Trinkwasser – Irrtum 1: Am besten kontrolliert??

Trinkwasser – Irrtum 1: Am besten kontrolliert??


Wird unser „offizielles“ Trinkwasser wirklich am besten kontrolliert? Was oder wieviel heißt am BESTEN? Was ist denn die Basis für die Kontrollen? Können wir unser Trinkwasser wirklich BEDENKENLOS trinken? Erfahren Sie was Sie bedenken sollten. ↓

Einer der größten Irrtümer, denen ich tagtäglich begegne, ist die Meinung: „Unser Trinkwasser ist das am besten kontrollierteste Lebensmittel“. Nun ganz neutral betrachtet ist diese Aussage, die ja von offizieller Stelle stammt, korrekt. Die Frage ist nur was suggeriert diese Aussage uns? Sie impliziert doch die Überlegung, das alles mit unserem Trinkwasser in Ordnung ist und das wir es bedenkenlos trinken können. Können wir das wirklich??

Wie viel ist am Besten?

Lassen Sie mich zu Beginn einen kleinen Vergleich anführen. Nehmen wir an Sie sind ambitionierter Milchtrinker und beziehen Ihre Milch direkt von einem Bauern. Sie gehen davon aus, in der Milch ist Natur pur, keine schädlichen Stoffe. Der Bauer hat Ihnen gesagt, wie sauber und hygienisch er arbeitet, dass alles den Bestimmungen entspricht und die Milch ja täglich kontrolliert wird. Falls einmal widererwarten die Werte überschritten werden, wird die Milch sofort gesperrt und die Gefahr wird beseitigt. Das ist doch ein gutes Gefühl – oder? Ihre Trinkmilch ist sicher!

Wenn die Kühe des Bauern nun Stoffe mit der Nahrung, dem Wasser oder durch Medikamente aufnehmen, die gar nicht kontrolliert werden, diese dann logischerweise sich in der Milch wiederfinden – Wie sicher ist die Milch dann noch?

Sie merken worauf ich hinaus will. Mit unserem Trinkwasser verhält es sich ebenso. Es werden und können nicht alle gefährlichen Stoffe im Wasser geprüft, kontrolliert und ständig überwacht werden. Das ist technisch einfach nicht durchführbar.  Im Artikel  „Medikamente verbreiten Angst“ zeige ich dies am Beispiel von Arzneimittel-Inhaltsstoffen auf. Zu all dem kommen dann noch die Gefahren durch den Transportweg, den Rohrnetzen bis zu uns, hinzu. Dies ist aber ein separates Thema.

Fazit bis hier her: Nur weil etwas am besten kontrolliert wird, wird noch lange nicht alles kontrolliert. Und ich wiederhole, es ist auch nicht machbar und sinnvoll ALLES zu kontrollieren. Ursprünglich war dies auch nie nötig, erst als der Mensch Stoffe produzierte, und wir reden hier von Zigtausenden, die Mensch, Tier, Pflanzen ja dem ganzen Planet Erde gefährlich wurden, waren die Stoffe im Wasser ein Thema.

Sind 0,11 Prozent am Besten?

Jeder weiß, Wasser ist für unseren Körper auch das Lösungsmittel. So eben auch für fast alle der vielen vom Mensch hervorgebrachten gefährlichen Stoffe. Deshalb sind dann für die verheerendsten Stoffe Grenzwerte festgesetzt worden, die aus Sicht der politischen Verantwortung und der wirtschaftlichen Machbarkeit umsetzbar sind. Wenn Sie mal googeln wollen: Es ist noch nicht lange her das überhaupt ein Grenzwert für Uran festgelegt wurde. Dafür musste jahrelang gekämpft und auf die Straße gegangen werden.

Neuzeitliche Stoffe aus der Pharmaindustrie werden überhaupt nicht kontrolliert. Dafür gibt es weder Grenzwerte noch Verordnungen zum Einhalten. Diesbezüglich habe ich einige Fakten im Artikel „Medikamente verbreiten Angst“ zusammengetragen.

Halten wir also fest: Es werden zu wenig Stoffe kontrolliert. 50.000 Stoffe können sich im Wasser befinden, und 55 werden laut Trinkwasserverordnung nur geprüft. Also magere 0,11 %. Medikamente und andere neuzeitliche gefährliche Stoffe werden nicht geprüft. Hinzu kommt noch das ja ein Grenzwert an sich noch keine absolute Sicherheit bedeutet. Im Ersten Deutschen Fernsehen hat Edmund Lengenfelder, Strahlenmediziner und –biologe am Otto-Hug-Institut folgende treffende Aussage gemacht: „Die Öffentlichkeit ist leider der irrigen Meinung, ein Grenzwert sei die Grenze zwischen sicher und unsicher. Das ist es überhaupt nicht. Jeder Grenzwert toleriert politisch gesehen eine gewisse Menge an gesundheitlichen Schäden.

Wie schon oft erwähnt, wollen wir hier von Sauberes-Trinkwasser.com nicht Panik machen oder gar die Arbeit der Wasserversorger madig machen, keineswegs! Gerade die Wasserversorger leisten eine ausgezeichnete Arbeit. Sie tun im Rahmen ihrer Vorgaben und Möglichkeiten das Beste. Genau wie der Bauer in unserem Beispiel. Der Bauer weißt Sie unter anderem auch deshalb darauf hin, dass Sie die Rohmilch vor dem Verzehr abkochen sollten. Damit überträgt er die Verantwortung richtigerweise Ihnen. Genauso verhält es sich mit dem Trinkwasser.

Die Trinkwasserversorger sollten uns sagen: „Um wirklich reines Trinkwasser zu erhalten, müssen Sie es an Ihrer Entnahmestelle filtern“.

Gleichgültig ob der Wasserversorger oder die Politiker das nun sagen oder nicht, die Entscheidung müssen und können nur SIE für sich und Ihre Familie treffen.

Wir helfen Ihnen gern, eine für Sie passende und preiswerte Lösung zu finden.

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Herzliche Grüße aus Berlin am Havelufer

Sauberes Trinkwasser Heinz Kalippke

Heinz Kalippke

Autor und Betreiber bei
Sauberes-Trinkwasser.com und Wasserfilteranlage.com

Photo von iT@c unter CC BY-ND 2.0 lizenziert

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