Trinkwasser – Irrtum 4: „Unser Wasser hier ist noch in Ordnung“

Trinkwasser – Irrtum 4: „Unser Wasser hier ist noch in Ordnung“


Die Aussage „Unser Wasser hier ist noch in Ordnung“ begegnet mir sehr häufig in Gesprächen. Verzeihen Sie mir den Vergleich, aber diese Behauptung ist gerade so als ob das Obst und Gemüse im Supermarkt automatisch gesund und unbehandelt ist nur weil ich auf dem Lande wohne. In diesem Beitrag erfahren Sie warum das Trinkwasser hier nicht automatisch besser oder „noch“ in Ordnung ist. ↓

Woher kommt denn diese Überlegung? Einerseits von der Annahme, dass das Wasser in den Bergen und Flüssen gut sein muss. Und andererseits aus der Überzeugung, das Trinkwasser, welches wir zur Verfügung gestellt bekommen, sei dieses „Naturwasser“. Gehen wir einmal davon aus, die regionalen Wasserversorger würden ausschließlich Naturwasser verwenden. Dann wäre hier schon mal zu klären was wir darunter verstehen. Meinen wir Quellwasser, Flusswasser, Oberflächenwasser? Die höchste Chance relativ gutes Wasser zu erhalten wäre Wasser aus Quellen. Aber ich denke hier nicht „beweisen“ zu müssen, dass das Trinkwassernetz nicht ausschließlich mit reinem Quellwasser gespeist wird.

Quellwasser aus dem Wasserhahn?

Aber selbst wenn dies so wäre ist das keine Garantie für Schadstofffreiheit. Erstens machen die Schadstoffe nirgendwo halt, sie kennen keine Grenzen. Die meisten Schadstoffe werden über die Luft, Wind, Wolken und die Grundwassernetze kilometerweit über Ländergrenzen hinweg transportiert. Und auf diesem Weg nimmt es meist noch mehr Stoffe auf, als das es welche verliert. Sie erinnern sich, Wasser ist ein hervorragendes Lösungsmittel. Zweitens muss der Wasserversorger dafür sorgen, dass es unter anderem möglichst keimfrei bei Ihnen aus dem Wasserhahn kommt, zumindest die Grenzwerte nicht überschreitet. Das darf er gemäß Trinkwasserverordnung mit verschieden Verfahren tun, die allesamt alles andere als gesundheitsfördernd sind. Keime, Asseln und sonstige Wasserlebewesen können eben nur mit Mitteln getötet werden die Leben vernichten. Nun muss der Wasserversorger den Spagat vollbringen es so zu tun, dass das menschliche Leben nicht nachhaltig in Gefahr gerät. Er muss also Verfahren anwenden, die nur bis zu Ihrem Wasserhahn wirken. Weil ja in den Rohrsystemen genauso Leben ist. Sie merken dass dies ein schier nicht machbares Unterfangen ist. Halten wir also fest, selbst wenn der Wasserversorger 1A Wasser als Quelle zur Verfügung hätte, sie haben keine Chance wirklich unbedenkliches Wasser zu erhalten.

Grundwasser – wie sauber?

Dass selbst unsere Grundwässer bundesweit verschmutzt sind, können Sie fast tagtäglich in den Medien erfahren. Dazu werde ich auch demnächst einen Beitrag verfassen. Grundwasser stellt an sich immer noch die beste Wasserquelle dar, da man davon ausgeht, dass das Grundwasser durch viele Erdschichten gefiltert wurde. Wie wir heute wissen, sind die Stoffe die wir im Grundwasser finden vor Jahren dahin gelangt. Da die generelle Verschmutzung nicht gestoppt wird, dürfen wir davon ausgehen, dass das Grundwasser zunehmend schlechter wird. Wie in einem vorherigen Artikel beschrieben, werden sehr, sehr viele Gefahrenstoffe gar nicht geprüft. Röntgenkontrastmittel und Pharmaka Stoffe, die im Grundwasser nachgewiesen wurden, werden weder untersucht noch gibt es dafür Grenzwerte.

In der ZDF-Sendung Planet e führte der Moderator aus, dass in unserem Grundwasser tausende Stoffe aus Industrie und Landwirtschaft zu finden sind. Jeder einzelne Stoff für sich in geringen, noch offenbar unbedenklichen Dosen. Dann stellt er die Frage, wie wohl aber die Wechselwirkungen dieser Stoffe im Wasser und schließlich in unserem Körper aussehen? Zitat: „Doch wie verhält es sich eigentlich mit dem Chemikalien Cocktail der sich in unserem Wasser befindet? Welche Wechselwirkungen können im menschlichen Körper entstehen? Kritische Forscher sagen seit langem, in unserem Trinkwasser stecken unentdeckte Risiken!“

Die Schlussfolgerung

Sie können nun all die Argumente ignorieren und der Werbung Glauben schenken. Oder aber Sie sind auf der Suche nach einer Lösung, wovon ich ausgehe, da sie ja sonst kaum bis hier gelesen hätten. Hier können Sie sich weitere wertvolle Informationen holen und sich optimaler weise von uns individuell beraten lassen. Stellen Sie sich vor, wie es sich für Sie anfühlt, sich keine Sorgen darüber zu machen, welche Stoffe sich in Ihrem Trinkwasser befinden. Keine Sorgen ob die mageren Grenzwerte eingehalten werden oder nicht. Und wenn die nächste Warnung der Behörden ertönt, Ihr Wasser vorsorglich abzukochen, können Sie sich entspannt zurücklehnen! Wie wäre das?

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Herzliche Grüße aus Berlin am Havelufer

Sauberes Trinkwasser Heinz Kalippke

Heinz Kalippke

Autor und Betreiber bei
Sauberes-Trinkwasser.com und Wasserfilteranlage.com

Photo von Heinz Kalippke

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