Trinkwasser - Irrtum 9: Gefiltertes Wasser hat keine Mineralien, deshalb ist es ungesund

Trinkwasser – Irrtum 9: Gefiltertes Wasser hat keine Mineralien, deshalb ist es ungesund


Kennen Sie den besten und umweltfreundlichsten Wasserfilter der Welt? Sie kennen ihn – SIE sind der allerbeste Wasserfilter, den es gibt. Das war die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht: Da Sie ALLES herausfiltern können, oder müssen, entsteht die Frage, was machen Sie mit den herausgefilterten Stoffen? Warum filtert unser Körper überhaupt Wasser? Die Beantwortung dieser Fragen soll uns auch Klarheit über den Mineraliengehalt im Wasser geben. ↓

Warum filtert unser Körper Wasser?

Unser Organismus benötigt zur Energiegewinnung unbedingt Wasser. Beispielsweise für die Spaltung chemischer Verbindungen durch Wasser, was man Hydrolyse nennt. Genau dafür darf das Wasser nicht belastet sein. Wie soll es sonst dieser Aufgabe nachkommen, wenn es selbst noch Stoffe und Verbindungen „beherbergt“, die eigentlich noch durch die Reaktion mit Wasser abgebaut werden müssen. Sie merken dies ist in sich ein Widerspruch. Dies ist nur ein Gedankenansatz, um Ihnen zu zeigen, dass wir UNS einen großen Gefallen tun, wenn wir unseren Körper nicht noch mit der Wasseraufbereitung zusätzlich beschäftigen. Eine detailliertere Abhandlung der Hydrolyse finden Sie in meinem Beitrag Die Leben spendenden Eigenschaften des Wasser.

Hartes Wasser ist pathogen

Einen sehr entscheidenden negativen Einfluss hat der Mineraliengehalt, vor allem von sogenanntem harten Wasser, für unser Säure- Basengleichgewicht. Dazu möchte ich Ihnen einige Argumente von Dr. med. Helmut Elmau wiedergeben (siehe Quellenangabe). Er schreibt, dass der Hydrologe, Prof. Vincent in Frankreich feststellen konnte, dass bei dem Genuss von naturaus weichem Wasser, Herz und Kreislauf weniger gefährdet sind. Nach Vincent fand sich bei weichem Wasser, welches auch nicht gechlort ist und einen niedrigen pH-Wert aufweist, außer der guten Schutzwirkung für Herz und Blutkreislauf, auch eine deutlich erniedrigte Krebsrate.
Wie er weiter ausführt, befindet sich Wasser mit einem hohen pH-Wert und einem hohen Elektronenpotential im Bioelektronigramm im Terrain 3 (siehe Abbildung im Buch S. 92). Zufolge der Erkenntnisse der Vincent-Schule ist es damit für höhere Lebewesen abträglich. Physikalisch derart verändertes Wasser ist ausgesprochen pathogen, also potenziell krankmachend. Diese Zusammenhänge werden in der heutigen Trinkwasserhygiene kaum bzw. gar nicht berücksichtigt. Statistische Erhebungen bedeuten auch nicht immer einen Kausalzusammenhang. Deshalb ist es wichtig, dass die Beobachtungen von Prof. Vincent inzwischen auch biochemische Erklärungen gefunden haben. Soweit die Ausführungen von Dr. med. Helmut Elmau.

Mineralien – der feine Unterschied

Zu all dem kommt noch hinzu, dass Sie in unseren Trinkwässern fast überhaupt nicht Mineralien finden, über die sich unser Organismus freut. Mineralstoffe kann der heterotrophe Mensch am besten resorbieren und utilisieren wenn sie autotrophe Pflanzen passieren und dabei organisch gebunden werden. In dieser Form stellen diese „organischen Mineralien“ auch in keiner Weise für unseren Organismus eine Belastung dar, wie das bei nicht organisch gebundenen Mineralstoffen der Fall ist. In unserem Trinkwasser finden wir fast ausschließlich solche nicht organisch gebundenen Mineralien. Diese nimmt unser Körper nur in absoluter Notlage, wenn er nichts Besseres mehr zur Verfügung hat. Dann macht er sich diese mühsam nutzbar, utilisierbar. Und er tut sich schwer damit, diese wieder los zu werden. Hat er durch unsere hoffentlich gesunde Ernährung genügend organisch gebundene Mineralien, sind die nicht organisch gebundenen Mineralien für ihn eine wirkliche zusätzliche Belastung.

Damit sind wir beim Thema: Was macht unser Körper mit den herausgefilterten Stoffen? Im Normalfall, wenn wir unserem hochkomplexen Biochemiesystem genügend Wasser zur Verfügung stellen, können die überschüssigen Stoffe wieder ausgeschieden werden. Dies ist aber nur der Fall wenn diese STOFFE (gefährliche und ungefährliche) keine Verbindungen oder Reaktionen mit anderen Stoffen in unserem Organismus eingehen. Dann lagert „er“ sie ein. Man nennt das landläufig „Verkalkung“ Hier müssen wir uns ehrlich fragen: Kann ich das wirklich beeinflussen und steuern?
Da ich kein Mediziner bin, kann ich nur meine Meinung dazu darlegen. Ich für meinen Teil, will mir darüber keine Gedanken und Sorgen machen. Deshalb führe ich mir mit meinem Trinkwasser keinerlei fragwürdige Stoffe zu. Und somit ist diese „Baustelle“ für mich geschlossen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum wir heutzutage immer häufiger auf das Thema Entschlackung und Entgiftung stoßen? Bei einem gut funktionierendem Stoffwechsel, macht das unser Körper automatisch. Geben Sie Ihrem Körper einfach sauberes, unbelastetes Wasser und er wird Sie dankbar von allem zu befreien suchen, was SIE belastet.

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Herzliche Grüße vom Havelufer aus Berlin

Sauberes Trinkwasser Heinz Kalippke

Heinz Kalippke

Autor und Betreiber bei
Sauberes-Trinkwasser.com und Wasserfilteranlage.com

Photo von captain.orange unter CC BY-ND 2.0 lizenziert
Dr. med. Helmut Elmau, "Bioelektronik nach Prof. Vincent  Säuren-Basen-, Wasser- und Elektrolyt-Haushalt in Theorie und Praxis" pro medicina Ewald Häring Verlag

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